Freitag, 5. Dezember 2008

Die Raptoren von Toronto

OK, ich hab mich lange nicht auf diesem Weg gemeldet und was von mir Hoeren/Lesen/Sehen lassen. Dafür gibt's bei diesem Bericht nen kleine Schmankerl siehe Ende.
Am vorletzten Freitag sind Wir, Christian, Janes und ich, sowie jede Menge andere Austauschstudenten inclusive unserer französischen Freunde nach Toronto gefahren, um uns ein Spiel der Raptor anzuschauen. Gegner waren hierbei die New Jersey Nets, die die Ex-Raptor Vince Carter in ihren Reihen Haben. Dieser Fakt führte bei der Partie zu einer besonderen Brisanz und es war vor allem gegen Ende des Spiel richtig Stimmung in der Halle. Die Raptors haben mit Chris Bosh ein echtes Jungtalent in ihren Reihen.
Das Spiel konnten wir aufgrund von wiederholt mangelhafter Planung aufseiten der UW oder des Busunternehmens nicht von Beginn an schauen, da wir mit einer Stunde Verspätung in Waterloo losgefahren sind. Das fiehl aber nicht besonders auf, da wir trotz dieser Verzögerung noch vor dem Punkt kamen, als viele Kanadier sich ihre Plätze suchten also kurz vor Ende des ersten Viertels. Die Raptors legten auch gut los und führten zur Halbzeit deutlcih (s. Fotos). Danach schien irgendwie der Faden gerissen zu sein, den weder im Angriff noch in der Verteitigung lief nocjh was zusammen. Jedoch führte man bis zwei Minuten vor Schluss noch mit 8 Punkten. Aber die Nets und insbesondere Vince Carter glichen aus und so ging das Spiel in die Verlängerung. So bekammen wir doch noch unseren Jump-ball zu sehen. Die Verlängerung war auch sehr spannend da die Führung mehrmals wechselte und die Raptors bis 2.5 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt führten. Danach war wieder die große Zeit von VC gekommen. Die spielentscheidende Szene hab ich für euch mal fest gehalten.



Am Ende schlugen die Nets die Raptors somit mit einem Punkt unterschied. Nach dem Spiel haben wir unsere Sachen aus dem Bus geholt und sind mit Hilfe der U-Bahn zu unserem Hostel gefahren. Anschliessend ging es zu Fuss durch eine saukalte Innenstadt von Toronto in eine Bar, wo die "Aftergame Party" der "UW-student", oder zu mindest von Teilen davon stattfand. Zwichenstops wurden aufgrund der Kälte und mangelnder Zeildaten bei nem Thailaender (lecker Essen) und bei McD (Lecker Kaffee um 23:00) gemacht. Die Party (mit deutschem Bier) war sehr lustig wurde jedoch um 1:00 von der Barleitung abgebrochen, da die zumachen wollten. Komische Kanadier. Hier gibt die Bilder vom Spiel.

Nets vs. Raptors


Am naechsten Tag sind wir nach leckerem Frühstück mit dem Gryhound zurück nach Waterloo gefahren. Da ich am 19.12. nochmal hier bin gibt's mehr von Toronto kurz vor oder nach Weihnachten.
In diesem Sinne frohen Nikolaus euch alllen. Ich geh jetzt zum Weihnachtsmarkt www.christkindl.ca

Sonntag, 30. November 2008

UMZUG

Heut ist der für mich erste langersehnte Tag gekommen, ich zieh aus meiner ersten kanadischen Wohnung, die zugegebener Maßen doch etwas eklig war, in eine Neue. Beim Umzug unstützt mich unser Chefkristallograph Jalil, der von der neuen Wohnung nur einen Katzensprung entfernt wohnt. Bilder gibts demnächt.

Neue Addresse:

Christian Graf
26 Moore Avenue North
N2J 5E3 Waterloo, Ontario
Canada

ZIP-Code ohne Gewähr, da das System hier doch etwas chaotisch ist.

Das nächste ersehnte Ereigniss wird der Heimflug in 22 Tagen sein. Auf den ich mich unglecih stärker freue.

Dienstag, 25. November 2008

Die (Rein)-Fälle von Niagara

Nachdem ich mal wieder 2 Wochen mal wieder weniger Lust und Zeit hatte mich um meinen Blog zu kümmern hol ich das heute nach und will euch von meinem Ausflug zu den Niagara-Wasserfällen berichten.
Der ganze Trip wurde von der FEDS, FEDeration of Students, organisiert und richtete sich an die Austauschstudenten an der UW. Aber auch als Post-Doc kann man in die Ehre dieser Veranstaltung kommen man muss halt bloß 4 Dollar mehr bezahlen. Das ganze ging mit nem großen Treffen und Hallo vor der Bibliothek los, da ich noch nicht so viele Leute kenne war bei mir das Hallo etwas kleiner. Dann kam der erste Dämpfer. Die Abfahrt verzögerte sich aufgrund von Kommunikationsproblemen zwischen FEDS und dem Busunternehmen um etwa eine Stunde. So dachten wir, Jan und Ich, dass wir wenigsten noch ein Frühstück bei Timmies einschieben konnten. Tim leider noch nicht offen, also kein Frühstück. Nach der Abfahrt, im gelben Clichee-Schulbus, versuchte uns unsere Reiseleiterin, die sichtlich überfordert erschien den Tagesablauf zu erklären, also erst Winzerei, Nigara-on-the-Lake und dann die Fälle, komische Reihenfolgen. Schock 2: Aufenthalt bei den Fällen 2 statt 4 Stunden.
In der Vinery (Winzerei) angekommen, gab’s die übliche Führung und jeder freute sich auf die Verkostung. Schock 3: keine Verkostung. Nachdem wir mit der Reiseführerin rumdiskutiert und sich 15 Leute gefunden hatten, konnten wir nach der Auszahlung von der Reiseleiterin und der Bezahlung an die Winzerei des Verkostungsentgeldes mit der selbigen beginnen. Es gab zwei Weißweine, Chardoney und Gewürztraminer (mit ü geschrieben +-Punkt) und ’ne rote Cuvee die an ’nen Burgunder erinnern sollte. Die Weine wahren nicht sonderlich spektakulär wobei der Chardoney noch der Beste war. Der Rotwein ging gar nicht. Wollte eigentlich trotz der horrende Preise ’nen bisschen Wein mitbringen, hab’s aber dann aufgrund der Verkostung doch sein gelassen. Weiter ging’s nach Niagara-otL. Nach dem sich der Busfahrer noch verfranzt hatte hatt sich unser Aufenthalt da noch mal um 30 Minuten auf eine Stunde verkürzt. Zum Mittag gab Hotdog und zur Nachspeise kam die Sonne raus und wir konnten noch nen paar schöne Herbstbilder machen. Abfahrt zu den Falls, endlich. Auf geht’s direkt nach Niagara, denkste dir so, muss erst noch ’nen total wichtiger Zwischenstopp bei ’nem Kraftwerk und ’ner Brücke gemacht werden. Es wurde 16 Uhr und Sonnenuntergang war auf 17:00 terminiert also für die Fälle optimales Licht zum Fotografieren, Ironie aus. Angekommen, erstmal fehlgeleitet wurden vom Busfahrer, die Reiseleiterin wusste auch nicht wo es lang ging. Unten bei den Fällen angekommen und erstmal von der touristischen Erschließung etwa überrascht gewesen. Wir haben uns da beeilt noch ’nen paar schöne Bilder bei natürlichem Licht zu schießen, die Beleuchtung der Fälle konnten wir aufgrund der verfrühten Abfahrt nicht genießen.
Ob die Bilder gut sind müsst ihr entscheiden, hier mal wieder ne kleine Auswahl.

Niagarafälle

Im Großen und Ganzen war es ein interessanter Trip, der aufgrund von Organisationsmängeln sehr verloren hat. Aber da ich hier noch länger bin und mit Franzi AUF JEDEN FALL noch mal herfahre, kann ich mir die ganze Geschichte ja mal mit eigenem Zeitplan und Reiseführung anschauen. Demnächst gibt es nen Bericht vom NBA-Spiel Raptors-Nets und natürlich neue Bilder, ich weiß noch nicht ob es diese Woche noch wird, da ich Umzugsstress hab JUHUU.

Eine schöne Vorweihnachtszeit und nen schönen Ersten Advent

Freitag, 7. November 2008

Derby gegen Maenner in Lila (Klassiker ;) )

Da ich meinen Blog mal wirklich up to date bringen will hier noch nen Bericht vom (Eis-)Hockeyderby vom letzten Samstag.
An diesem Tag hiess es auf dem Campus der University von Waterloo im Columbia Icefield die Vorherrschaft in der Stadt und in der Tabelle gegen die in Kanada an Nummer 8 gehandelten Golden Eagles der Wilfired-Laurier-University an sich zu reissen.
Die Halle ist auf den ersten Blick sehr modernen Eindruck ist aber fuer meinen Geschmack etwas zu klein, da sich aber hier an der Uni niemand so richtig fuer Sport interressieren mag, ist sie also vom Zuschauerfassungsvermoegen genau richtig. Da Laurier die etwas bessere Sporttradition hat, sind die auch mit etwas mehr Zuschauern angereist. Die Halle war einem Derby entsprechend gut gefuellt. Auf dem Eis ging es im ersten Drittel eigentlich noch ganz fair und wenig spektakulaer zur Sache. Laurier fuehrt zwar zur ersten Pause mit 1:0, aber es kann sich ja noch drehen. Das zweite Drittel wurde dann schon heftiger gefuehrt und Laurier konnte den Vorsprung weiter ausbauen und das Spiel im 2. Durchgang trotz zweier Tore der Warriors fuer sich mit 5:2 vorentscheiden. Die Intensitaet mit der das zweite Drittel dieser Partie gefuehrt wurde konnte man schon allein, an den eigentlich fuer kanadischen Unisport untypischen, Pruegelleien auf dem Eis erkennen. Es gab in diesem Drittel glaub ich 30 Strafminuten fuer beide Seiten und mehrere Spieldauerstrafen. Das Spiel ebbte im 3. Drittel ab und Laurier konnte dem Draengen der Warriors gegen Ende der Partie durch eine empty-net-goal und dem damit herbeigefuehrten Endstand von 6:2 einen Riegel vorschieben. Hier meine Impressionen vom Spiel (erster Versuch als „Sportfotograf“)

Hockey-Derby UW vs. Laurier

Somit ist jetzt mein Blog mal wirklich up to date und ich kann morgen frueh ganz beruehigt nach Niagara fahren und euch naechste Woche die Bilder praesentieren. Euch nen schoenes Wochenende.

St. Jacobs Farmers Market

Die letzten beiden Samstage, also bis etwa 15:00 hab ich, teilweise allein oder zusammen mit Christian und Belen, damit verbracht ins benachbarte St. Jacobs zu fahren und mir den dortigen Bauernmarkt etwas genauer anzuschauen. Am Anfang findet man natuerlich die typischen Tant-Buden, die es auf jedem Markt auf dieser Erde gibt, also jene wo man alles das, was man nicht braucht kaufen kann. Nur werden hier diese Buden nicht von Vietnamessen sondern von Chinesen oder Hispanics betrieben. Hat man diesen anfaenglichen Schock ueberwunden, kommt man zu dem Teil des Marktes, auf dem die hiesigen Bauern und Landwirtschafttreibenden ihre Produkte feilbieten. Unter diesen Haendlern, findet man hier in grosser Anzahl auch Mennoniten, die Ende des 18. Jahrhunderts in die Region immigrierten. Diese sind an ihren leicht altmodisch erscheinenden Kleider und die Frauen am traditionellen Kopfbedeckung zu erkennen.
Auf dem Markt unter freien Himmel findet man neben Obst und Gemuese auch diverse Honig und Marmeladen im Angebot. Betritt am nun die Hauptmarkthalle, so findet man hier Wurst und Fleischprodukte sowie Backwaren. Das Angebot bei den Wustwaren reicht von Schinken und Salami auch ueber kleine und sehr leckere Knacker bis hin zu Bratwuersten, oder was ich als solche bezeichnen will. Die Baecker der Markthalle, bieten neben den hier ueblichen Bagels, die eigentlich ganz lecker sind auch jede Menge Suesskram, wie Kekse an. Was eigentlich fuer manche hier wichtig erscheint, man kann auch Brot kaufen, was dem deutschen zum verwechseln aehnlich sieht und nicht so fluffig wie das kanadische ist. Christian hatte sich dann doch eher fuer ein Weissbrot franzoesischer Machart entschieden, aber ich denke, wir werden das Brot aber bei Gelegenheit mal testen. Bis dahin gibts hier mal noch nen paar Bilder:

St. Jacobs Famersmarket

Chemistry and the Kleinke Group

Da ich hier ja eigentlich nicht (nur) zum Vergnuegen bin, sondern zum Arbeiten will ich den Daheimgebliebenen natuerlich auch mal einen kleinen Einblick in die Arbeitsgruppe und das Leben hier an der Uni gewaehren.


Hinten von links nach rechts: Tingting, Chris, Sascha (as guest), Holger, Katja, Bryan, Mariya, Michael;
Vorn von links nach rechts: Annie, Yanjie, Maya, Wiqar, Raj.
Es fehlen Savitree (im Stern) und Jalil (offiziel nicht in der AK aber inoffiziell schon; musste die inkommensurable Integration zum Laufen bringen ;) )

Die Arbeitsgruppe ist sehr international besetzt. Der Chef nebst Frau stammt aus Deutschland und ist vor acht Jahren hier nach Waterloo ausgewandert. Neben mir gibt es noch vier weitere Postdoc’s, welche aus Indien, Paksitan und der Ukraine (Wiqar, Raj und Mariya+Michael)stammen. Die restlichen Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Doktoranten aus Kanada, China, Indien und Pakistan. Jalil, der Chefkristallograph, hat zwar auch in Koeln studiert, stammt aber urspruenglich aus Marokko und ist , der mit dem ich nebst Bryan die meiste Zeit verbringe.
Hier nen paar Bilder von mir vom Labor und den Bueros:

Arbeitsgruppe

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Letztes Herbstwochenende in Waterloo

Nachdem ich mich jetzt eine laengere Zeit nicht mehr im Blog verewigt hab‘, moechte ich dies heut von meinem Arbeitsrechner aus tun. Aus diesem Grund mag es auch gewoehnungsbeduerftig aussehen, also mehr als sonst so.
Das jetzt schon vorletzte Wochenende hab ich damit begonnen, mir am Sonntag bei letzten Heimspiel des Warriors-Footballteams von der Seitenlinie aus anzuschauen. Die Warriors haben gegen die in der Saison noch ungeschlagenen Golden Gaels aus Quenns gespielt. Da die Warriors in der Vorwoche, also als wir in Montreal waren, auswaerts gegen die Windsor Lancers in letzter Sekunde noch mit 30-29 (4th Quarter last play, we want it no other way) gewonnen haben, war ein deutlicher Motivationsschub beim Training zu erkennen. Doch die deutlichen Favoriten aus Kingston haben sich auch hier durchgesetzt. Die Warriors haben es ihnen teilweise nicht leicht gemacht aber sich dann in den entscheidenden Situationen selbst durch turn over und mentale Fehler geschlagen.
Aber wie es nun einmal nach den letzten Spiel ist man feiert, dass die Saison wieder einmal ohne groessere Probleme ueberstanden wurde, dass sie vorbei ist usw., also man feiert halt. Wie man so weiss mit jeder Menge Alkohol in Form von kanadischem Bier. Da aber da trinken auf nuechternen Magen nicht ganz so lange geht wurde von den Coaches noch Pizza und Wings gesponsort, fuer die 12 Leute die ca. 6 Stunden in der Umkleide gefeiert haben. Ich hab schoen im Coaches Office gesessen und hab mich sehr angenehm mit den Coaches unterhalten. Danach ging es dann geschlossen und alkoholisiert zum Eishockey. Die Halle ist zwar klein aber so nen paar Footballer koennen ganz schoen Stimmung machen, im Vergleich zum Spiel am darauffolgenden Donnerstag war am Samsatg wesentlich mehr los und ich hab mir das Spiel sogar im Stehen anschauen koennen. Das Spiel am Donnerstag, war somit das erste Eishockey-Spiel meines Lebens, was ich sitzend verfolgt hab. Nach dem Spiel am Samstag gings dann noch in den Studentenclub auf dem Campus. Der Verlust der Muttersprache war zwar noch weit weg, aber da Englisch nicht meine Muttersprache ist, hab ich beschlossen so gg. 1 Uhr nach Hause zu laufen.
Am naechsten Tag hatte ich nen kleinen hang over, aber nach den Gespraechen mit Franzi und meinen Eltern gings dann gleich nochmal los auf Fotosafari. Ich bin mit meinem Fotoappart, der aufgrund der Akkus an diesem Tag ganz schoene Maetzchen macht, also nochmal los um den letzten richtig schoenen Herbsttag in Waterloo zu geniessen. Dabei wollte ich in Richtung Laurell Creek Reservoir laufen und anschliessend noch mal kurz beim Basketball nen paar Fotos machen. Der Weg zum Naturschutzgebiet, durch typisch nordamerikanische Siedlungen war aufgrund des schoenen Wetters und der Laubfaerbung sehr angenehm und erholsam. Vom Reservoir hatte ich mir mehr versprochen und bin aus diesem Grund nich sehr weit in Naturschutzgebiet vorgedrungen. Ein weiterer Grund war auch, dass das ganze Gebiet eingezaeunt war und kein legaler Weg reinfuehrte. Einen nonlegalenWeg hab ich schon gefunden, aber der endete nach 200 Meter am See. Dann also zurueck zum Campus. Nen kurzer Abstecher zum Fussball war nich gerade unterhaltsam und aus diesem Grunde gings dann gleich weiter zum Basketball. Die Warriors haben das Spiel am Sonntag und somit das ganz Turnier gewonnen. Die Halle ist echt Klasse, nur die Tribuenen sind nur was fuer Schwindelfreie.
Nachdem Turnier bin ich dann nochmal fuer ‘nen paar Minuten in ‘ne Bar Football gucken gegangen und danach zu Hause auch realtiv totmuede eingeschlafgen. Hier die Bilder und nen schoenen Gruss.
Sonntag in Waterloo

Montag, 20. Oktober 2008

Fast 3 Tage Montreal

Letzte Woche hatten wir, also Elena, Jan, Janes Christian, Antonin, Dan und ich beschlossen, das aufgrund von Thanksgiving verlängerte Wochenende zu nutzen um nach Montreal zu fahren. Da Jan ’nen Van hat war auch das Problem mit den Fahren schnell gelöst bzw. stellte sich gar nicht erst.
Los ging’s am Samstagmorgen gegen 9. Die Fahrt nach Montreal gestalltete sich durch die Verkehrsituation etwas langwieriger als erwartet. Nach der ersten Pause hab ich mit Christian die Plätze getaucht, wodurch ich meine langen Gräten etwas ausstrecken konnten und der Van hinten rechts auch keine komischen Geräusche mehr von sich gegeben hat. Wir überquerten dann schließlich die Grenze nach Quebec, da selbst in Ontario alles, aber auch wirklich alles, mindestens zweisprachig beschildert ist, also englisch und französisch, dachte ich, dass es in Quebec ähnlich ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, in diesem Teil von Kanada sind die Beschriftungen fast ausschließlich auf Französisch. Da hätte ich doch etwas besser in der Schule aufpassen sollen. Jedoch war es für unsere europäisch besetzte Reisegruppe kein Problem sich zu Recht zu finden, da Wir ja zwei Muttersprachler bei hatten. Die Unterkunft, welche wir noch in letzter Minute in Montreal reserviert haben war sehr preiswert und auch sehr gut ausgestattet. Der einzige Hacken war, es gab nur kaltes Wasser. Das Hostel lag zumindest für uns in Laufreichweite zur Innenstadt/Hafen/Altmontreal. Also sind wir gleich abends noch mal los an den Sankt-Lorenz-Strom um uns ins abendliche Leben von Montreal zu stürzen. Wir sind etwas durch die schönen Gasen der Altstadt spaziert und schlussendlich bei einem Italiener in Downtown zum Abendessen hängen geblieben. Der Rückmarsch führte uns durchs Vergnügungsviertel, wo wir auf Rücksicht auf den bevorstehenden Tag nicht wieder versandet sind.
Am nächsten Morgen haben wir großzügig auf das vom Hostel angebotene Frühstück verzichtet und sind stattdessen ganz gemütlich auf den Weg nach Altmontreal frühstücken gewesen. Das uns angebotene Frühstück war sehr lecker und traf auch den Geschmack unserer französischen Mitreisenden. Der anschließende Bummel durch Quartier Latin bot sehr viele Motive und endete einmal wieder am Sankt-Lorenz-Strom. Von da aus ging es weiter durch die Innenstadt zur Kirche Notre-Dame. Den anschließenden Aufstieg zum Mont Royal haben wir ohne Problem überstanden und es bot sich ein grandioser Blick über Montreal mit einer sehr schönen Laubfärbung. Die Führung hatte ich bis jetzt inne. Da aber Dan meinte er kenne sich besser aus, wechselte der Führungsanspruch etwa 1:30 h vor Sonnenuntergang. Da es aber mit seiner Orientierung nicht ganz so gut bestellt war haben wir noch einen schönen Sonnenuntergang über Montreal vom Mont Royal aus erleben können. Der Abstieg an gleicher Stelle, geplant war eine andere wurde auch noch erledigt. Danach teilte sich die Gruppe auf, die fußlahmen Footballer fuhren nach 20 km Fußmarsch mit der Metro ins Hostel zurück, Christian und die Franzosen besorgten noch Wein und Käse für einen netten Abend. Im Hostel zurück wollte ich nen bisschen Football schauen, da kam nen deutscher Typ aus dem Nebenzimmer und meinte, ob ich wieder Fußball einschalten könnte das Spiel CZE-POL wären ja gleich vorbei. Ich nett wie ich nun mal bin wieder zurück geschalten. Und siehe da es war die 60. Spielminute. Wollte dann noch ’nen bisschen Smalltalk machen und wissen woher er kommt und was er so in Kanada macht. Er kommt „aus dem Westen“ (Zitat). Der Wessi zog danach nach ’nen paar Minuten wieder ab (65. Spielminute). Netter Typ, äh ne doch nicht. Also wieder Football. 10 Minuten später kann noch so ’nen Spinner, dreht ohne was zu sagen den Ton ab und hört sich irgendwelche Musik auf dem Rechner an. Netter Typ, äh ne doch nicht. Die Franzosen kamen dann schlussendlich doch noch mit Wein, Käse und nem Baguette und es wurde ein schöner Abend. Nachdem alle französischen und kanadischen Spezialitäten auch unter Hilfe von Ben aus LA verzerrt wurden, sind wir dann noch etwas trinken gewesen um den Abend ausklingen zu lassen.
Am nächsten morgen haben wir uns wieder ne schöne kleine Kneipe zum frühstücken gesucht und sind für den Vormittag versumpft. Der Rückweg zum Hostel verlief wieder in den bekannten Gruppen getrennt. Als Highlight muss erwähnt werden, das ich mir in Montreal 4 Dosen vom leckeren Wernesgrüner in Montreal gekauft hab, der Hammer. Da kommen Heimat gefühle auf. Die Franzosen mit Christian verlaufen haben sich auf ihrem Rückweg jedoch noch verlaufen. Dennoch sind wir alle wieder im Hostel angekommen und wurden von Jan zur Rückfahrt nach Waterloo abgeholt. Diese war auch wieder durch Staus künstlich in die Länge gezogen und so kamen wir gg. 23 Uhr mit einem Haufen schöner Erinnerungen, Eindrücken wieder in Waterloo an. Natürlich hab ich auch jede Menge Bilder gemacht, ’nen kurzen Auszug gibt hier.

Montreal


Schönen Gruß aus Waterloo

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Herbstspaziergang im Waterloo-Park

Das erste Wochenende was ich in Waterloo verlebt habe, hab ich damit verbracht auf meinen Vermieter zu warten und mit ihm abzuklären, dass ich noch bis Ende November hier in seinem Haus verbringen werde, da ich am vorhergegangenen Freitag ’nen echt tolles Zimmer (leider erst ab 1. Dezember) in Uptown Waterloo gefunden hab. Bilder Folgen später. Danach hab ich mir dann mein erstes Footballspiel hier in Kanada von der Seitenlinie angeschaut (vorhergehender Eintrag). Nach dem Match hab’ ich mich mit Janes getroffen und wir sind erstmal was Essen gegangen. Da Janes noch etwas für seine Belege tun musste, bin ich anschließend allein und gut bewaffnet, mit meinem Fotoapparat, in den Waterloo-Park gegangen. Der Park ist schön und es gibt auch ’nen kleinen „Zoo“. Was esauf jeden Fall hier gibt sind jede Menge Eichhörnchen (Squirrel). Bei meiner Fotosafari im herbstlichen Park verstrich die Zeit relativ schnell, da sich das Wetter und auch die Laubfärbung von ihrer besten Seite gezeigt haben. Der anschließende kurze Bummel durch Uptown Waterloo wurde natürlich auch verewigt und so bin ich nun in der Lage euch die ersten Bilder von Mir aus Waterloo zu zeigen.

Samstagsspaziergang

Die darauf folgende Woche hab ich damit verbracht meine niegelnagelneuen Rechner mit Programmen zu versehen und im Labor die ersten Versuche zu machen und ja Thomas ich hab auch schon an den Veröffentlichungen weiter geschrieben. Bilder von der Arbeitsgruppe und den Laboren werde ich bei Gelegenheit ’mal online stellen. Freuen könnt ihr euch auch schon auf den nächsten Bericht, da wir am Wochenende in Montréal waren und ich jede Menge Bilder gemacht hab’. Aber das war’s erstmal und ich versuch den Montréal-Eintrag diese Woche noch online zu setzen.

Schöne Grüße an alle aus Waterloo, Ontario, Kanada von Christian

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Football @ Hockeynation

Nachdem der Start hier in Waterloo etwas holprig war, hab ich mich gleich in Bezug auf die Freizeitgestaltung beim Footballteam gemeldet. Da ich zwar nicht spielberechtigt bin, will ich die Freizeit hier auch nutzen um meine coaching-skills etwas zu verbessern und meinen Blick in Bezug auf Football auch etwas zu erweitern.
Als aller Erstes muss jedoch gesagt werden, dass sich der kanadische Football doch etwas stärker vom amerikanischen Football unterscheidet. Besonders fällt ins Auge, dass das Spielfeld größer ist. Es ist nicht nur breiter sondern hat auch eine 55yds-line. Des Weiteren sind die Endzonen nicht 10yds sondern ganze 20yds tief, was auch dazu führt, dass der Goalpost auf der Goalline und somit mitten im Feld steht. Dieses Mehr an Platz muss natürlich auch genutzt werden. Aus diesem Grund befinden sich auch 12 Spieler auf dem Feld und nicht wie bekannt 11, meist ist dieser Spieler eine WR. Also Standardformationen sind z.B. I-Fours (2RB, 4 WR). Da es im canadian football anstatt der bei uns üblichen 4 nur 3 Versuche gibt 10yds zu überbrücken, wurden auch sämtliche Regelungen, welche motions betreffen eliminiert. Das führt dazu, dass sich also gleichzeitig bis zu 7 Mann bewegen können und das natürlich auch nach vorn, die Reciever können also ansprinten und die RB keinen false start verursachen. Für die OLine wurde als einzige Erleichterung im Passblock eingeführt, dass die DL einen zusätzlichen Anlauf von 1yds hat. Das jetzt erstmal zur Erläuterung der Unterschiede, nun zu den Gemeinsamkeiten. Football ist auch hier kein Kollisionssport und auch hier gibt’s ordentlich was auf die Mütze.
Zu den Warriors, Team der Universität von Waterloo ist zu sagen, die sind ein Haufen von etwa 85 Spielern welche im Durchschnitt etwa 21 Jahre alt sind und somit für kanadischen Unifootball relativ jung (7jährige Spielberechtigung). Von den Coaches wurde ich hier sehr gut aufgenommen und gleich am ersten Abend auf Beer and Wings eingeladen. Nen echt cooler Haufen von erfahrenen Coaches (CFL, GreyCup, XFL, uswusf). Die Trainingsbedingungen sind der Hammer, die haben zwar keinen Kunstrasen und Flutlicht aber ungefähr platzt für 3 Felder. Das ganze Training wird von 2 Kameras gefilmt und die Umkleide mit integrierter Kraftecke ist so groß, da könnten sich, gemessen an Marburger Verhältnissen 8 Mannschaften umziehen. Der Schock kam beim ersten Spiel. Kaum mehr Zuschauer als bei den Falcons, aber dafür nen Platz wie in Berlin, zwar mit Stahlrohr Tribünen aber der Rasen ist allererste Sahne. Das Spiel gegen Guelph ging mit 22:34 verloren, was zum einen an 2 Interceptions sowie einem Fieldgoalreturn-TD lag. Die Offense hat meiner Meinung nach zuviel gepasst, was trotz 5,4dys pro Lauf nicht unbedingt nötig war.
Die Trainingseinheiten sind ähnlich strukturiert wie bei uns nur wesentlich undisziplinierter von den Spielern durchgeführt. Ich kann hier besonders in Bezug aufs Passblocking ne Menge lernen und hab auch schon ’nen paar Spielzüge gefunden die auch bei uns funktionieren würden. Hier noch ’nen paar Bilder und vllt. später mehr vom Canadian Football, von mir gibt’s demnächst wieder was Neues.


Warriors Football

Dienstag, 7. Oktober 2008

Flug mit Bruchlandung

Am Dienstag früh hab ich noch mal mit Franzi und meinen Eltern ganz gemütlich bei uns in der Wohnung gefrühstückt. Danach haben mich die Drei schweren Herzen zum Flughafen gebracht und da verabschiedet. Der Flug nach Frankfurt war mit Chemiker und Physikern ganz schön überfüllt. Eine sehr nette Stewardess hatte etwas Apfelschorle über meine Hose geschüttet und gab mir dann zum reinigen der Hose dann auch gleich noch Erfrischungstücher wobei wir ins Gespräch gekommen sind. Aus diesem Grund hat sie mir zusätzlich noch zur Stimmungsaufhellung 2 Packungen Mozartkugeln geschenkt. Danke. Diese Mozartkugeln hab ich biss jetzt noch nicht angerührt, aber irgendwann werden die dran glauben müssen. Der Flug nach Toronto neben einem stocksteifen Japaner ging schleppend vorbei. Die immigration procedure hat sich aufgrund von gefühlten 30 Äthiopiener vor mir etwas in die Länge gezogen. Anschliessend hat mich mein Noch-Vermieter dann am Flughafen abgeholt und mich in mein neues Noch-Heim gefahren. Dieses war Tiefpunkt der ganzen Sache bis jetzt. Die Wohnung und im speziellen Bad und Küche sind unter aller Sau. Mein Zimmer ist ganz sauber aber nicht groß, weswegen ich beschloss, mir gleich ne neue Wohnung zu suchen. Und bei der Zweiten, die ich mir angeschaut habe bin ich dann auch schon fündig geworden. Aber dazu das nächste mal mehr.

Mir geht es nach dem anfänglichen Schock hier jetzt eigentlich ganz gut. Ich werde zwar in der Küche nichts kochen und versuchen meine Körperhygiene, bis aufs Zähneputzen und das tägliche Waschen nach dem Sport zu erledigen aber sonst geht’s mir hier ganz gut. Die Arbeitsgruppe und Holger(Chef) sind extrem nett und freundlich sowie hilfsbereit. Außerdem hab ich auch das Gefühl, das hier alles etwas lockerer Abläuft als in Good Old Germany. Ich darf zum Beispiel während der Arbeit meine Sozialenkontakte nach Deutschland via Skype pflegen und kann somit die Volumenbegrenzungen der Internetflatrate der Noch- sowie Bald-Wohnung entlasten. Ich hab auch schon Anschluss zum Footballteam und zu einigen anderen internationals gefunden. Aber dazu später mehr. Hier gibt’s noch ein paar Bilder von der Reise.


Hinflug(I)


Freitag, 3. Oktober 2008

"Verteidigung auf der Gangway"

Am Montag dieser Woche ging diese ereignissreiche Woche mit meiner Verteidigung los. Das Rigorosum hab ich eigentlich ganz schön vermasselt, aber nicht destotrotz hab ich das ganze über die Bühne gekriegt. Die Nachfeier war auch sehr lustig und ich danke auf diesen Wege nochmal allen Beteiligten. Die Zeit in Dresden, welche eine sehr schön war ist nun leider vorbei und ich werd jetzt hier in Kanada versuchen nicht unterzugehen. Ist schon ganz schön anstregend so der Anfang, ganz allein und keine wirklichen Ansprechpartner oder Freunde zu haben. Aber dazu später mehr. Hier erstmal die Bilder von der Feier.

Doktorfeier

Mittwoch, 17. September 2008

in 13 Tagen gehts los

Die Termine für die Verteidigung stehen und somit sollte meinem Kanadaaufenthalt nichts mehr im Wege stehen. Da Verteitigung (14:30, KLAN, FOE) und Rigorosum am 29.09. stattfinden, ist es zwar terminlich sehr knapp aber immernoch besser als umzubuchen. Mein Flug verlässt Dresden am darauffolgenden Tag um 10:55 Uhr.
Da dieser Zeitpaln relativ eng gesteck ist hab ich gestern schon mit ersten Packvorbereitungen angefangen. Parallel zu diesen Aktivitäten laufen natürlich die Vorbereitungen für Rigo und Verteitigung auf vollen Touren.

Donnerstag, 7. August 2008

Nachtrag III

Am 18.07.2008 hab ich von der Kanadischen Botschaft in Berlin nen Brief bekommen,

in dem mir mitgeteil wurde, dass ich an der Grenze meine working permit erhalten würden. *Freu* Jetzt muss ich bloss noch meine Promotion sauber über die Bühne bringen und dann gehts los.

Mittwoch, 6. August 2008

Nachtrag II

Nachdem ich jetzt verheiratet bin hab ich als kleines "Geschenk" von meinem Chef die Korrekturen zu meiner Doktorarbeit bekommen. Die wurden natürlich binnen einer Woche eingepflegt und die Arbeit zum Drucken gegeben.

Eingereicht am 15.07.08.

Die Gutachter versicherten mir, dass Sie die Gutachten bin Ende August gschrieben haben. Danke. Somit steht einer Verteitigung im September nichts mehr im Wege. Für mich heißt es jetzt nur noch lernen und den Vortrag vollenden und perfektionieren.

Nachtrag I

Nachdem es wie angekündigt sehr stressig war und ich nicht dazu gekommen bin meine Blog zu aktuallisieren, kommt es jetzt relativ geballt.
Unsere Hochzeit am 27. (Standesamt Dresden) und 28.6. (Kirche Oßling danach Fichtestube Rammenau war einfach traumhaft.
Danke an Mandy, Kristin, Dani, Mandy, unsere Eltern und wer sonst noch alles so mitgeholfen hat. DANKE.
Los gings nen bisschen stessig am Freitag früh um 10 bei uns zu Hause. Wir sind aber noch pünktlich zum Standesamt gekommen. Die Trauung war schön aber nicht lang. Zur Stärkung gings dann mit den Anwesenden in den Luisenhof zum Mittagessen. Den Abend haben wir dann ganz gemütlich bei meine Schwiegereltern verbracht. Meine erste Nacht als Ehemann verbrachte ich allein in Kamenz.
Am nächsten Morgen haben mich meine Eltern+Oma abgeholt und sind gemeinsam mit mir meine Braut abholen gefahren.
Der Gottesdinest zur Eheschliessung in der Kirche war prima und wurde durch die musikalische Untermalung noch übertroffen. Danke an Frau Gerber und den Kirchenmusikern von Oßling. Die anschliessende Fahrt zum Ort der Feier war dank des A8 sehr angenehm. Die Feier war, wie wir es uns gewünscht hatten. Ein Paar Fotos von meinem Bruder, Vater, Stefan Straube und unserem Fotografen gibt hier:

Hochzeit

Dienstag, 17. Juni 2008

Aktueller Stand

Also nachdem meine Arbeit zur Kontrolle bei meinem Prof liegt und ich mich um Publikationen kümmere, ist es momentan etwas ruhiger geworden und ich hab zeit meinen Blog etwas zu pflegen.
Unsere Hochzeit rück nun in greifbare Nähe, damit auch der Polterabend und was sonst noch so dazu gehört. Die letzten Besorgungen und Organisationen sind oder werden noch gemacht, aber sonst ist alles in bester Ordnung. So das zum privaten und wissenschaftlichen.

Zum Sportlichen:
Nachdem wir die beiden letzten Spiele gegen Kiel eindeutig und Hamburg ärgerlicher weiße knapp verlohren haben haben wir zu Hause gegen Köln den vierten Saisonsieg eingefahren und befinden uns somit zur Halbzeit der Saison auf Tabellenplatz 4 mit 4-2-0 (S-N-U). :)

Dienstag, 27. Mai 2008

Entjungferung eines Blogs

So, da ich jetzt nen bisschen Zeit hatte und in der nächsten Zeit ne Menge an Veränderungen für mich ansteht, hab ich mich entschlossen hier aktiv zu werden.
Kurze Vorgeschichte: Meine Doktorarbeit an der TUD ist momentan in den letzten Kontrollen und wird wahrscheinlich Ende Juni eingereicht. Da ich ab Oktober nen Postdoc-Stelle in Kanada bei Prof. Holger Kleinke hab, ist es momentan ein wenig stressig alle nötigen Unterlagen von D nach CAN zu schicken und nen Visum zu beantragen usw.. Dazu kommt noch unsere Hochzeit welche in 5 Wochen schon vorbei sein wird. Ihr seht also jede Menge los und deshalb hier die aktuellen Wasserstandsmeldungen aus Dresden und später aus Kanada.